Diskussion »Neu hier und überhaupt und noch ein wenig planlos«

Diskussion »Neu hier und überhaupt und noch ein wenig planlos«
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  1. TP seit 2012

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    Hallo zusammen!
    Ich habe keinen extra Berech für Vorstellungen gefunden, deshalb mach ich das hier, zusammen mit meiner ersten Frage.
    Meine Frau und ich nähern uns beide dem 50er und haben vor einigen Jahren einen Kayak Grundkurs gemacht. Seitdem paddeln wir immer wieder irgendwo an einem See mit ausgeborgtem Zeug. Mein Schatz hat sich nun zum 50er ein eigenes Kajak gewünscht, jetzt wo wir im Salzburger Seenland nahe des Mattsees wohnen, im eigenen Häuschen und großem Carport :-D
    Wir haben verschiedene Modelle für "Flachwasser und Schönwetter Anfänger" getestet und sind beim "Prion Dayliner L" hängen geblieben. In dem fühlen wir uns beide wie hinein gegossen. Er lässt sich für uns auch prima fahren. Das wird's also werden. 2x.
    Allerdings ist Kajak fahren offenbar weniger ein finanzieller als eher ein logistischer Albtraum. Der Haushalt muss erst einmal Kajak tauglich gemacht werden. Also lese ich mich seit einigen Tagen zum Thema Lagerung und Transport schlau und hier sind bei mir eben Fragen übrig geblieben, die ich auch nach intensiver Recherche nicht klären konnte.
    Konkret zum Thema Transport: Bei der Anschaffung unseres Autos haben wir an allen mögliche gedacht, nur nicht daran, damit einmal zwei Kajaks transportieren zu müssen. Es ist ein Renault Clio (2010, kein Kombi) und auf den geht ein Dachträger nur mit Befestigungspunkten. Die sind 70cm auseinander und in der Breite etwa 110cm.
    Ich würde gerne die beiden Kajaks (0,64cm breit) aus aerodynamischen Gründen waagerecht transportieren und nicht hochkant. Der "vorgesehene " Träger ist aber nur 110cm breit und auch der von Thule vorgeschlagene ist nicht breiter. Es gäbe schon breitere Profile, aber kann ich die dann noch montieren bzw. darf ich das? Ich würde - wieder aus aerodynamischen Gründen - das "Wing" Profil bevorzugen, da ich den geschraubten Träger während der "Schönwettersaison" vermutlich nicht bei jedem Einsatz auf und wieder abbauen möchte.
    Das hängt alles auch davon ab, wie breit so ein Träger überhaupt sein MUSS um zwei Kajaks liegend zu transportieren, das Boot darf ja ruhig ein paar cm seitlich über stehen, solange es sicher in der Transportmulde (welcher?) sitzt.
    Da ich sowieso alles erst anschaffen muss, will ich lieber gleich das richtige nehmen und nicht "irgendwas" und hinterher drauf kommen, dass es nicht passt.
    Es scheint in der Kajak Fraktion scheinbar die Meinung vorzuherrschen, dass "Hockant" die bessere Methode ist, aber so schwer ist unser Auto nicht und ich fürcht den Seitenwind. Wenn ich den Träger nicht nach jeder Tour zerlege bleiben mir auch die hässlichen Hochkant Stützen übrig, die ich dann leer in der Gegend herum fahre.
    An der Wahl meiner Kajaks und des Autos sieht man schon, ich habe nur begrenzt Geld, als Häuslauer sowieso. Ein "Auto zum Boot" ist also nicht drin und wenn ich von den Transportmöglichkeinten nicht von allem die "deluxe Variante" nehmen muss um meinen Bedürfnissen gerecht zu werden, wäre mir das sehr recht.
    Dass der Trend beim Kajak in Richtung Zweitboot geht , mit dem Gedanken mache ich mich auch mittlerweile vertraut. Die Dinger sind noch nicht im Haus, aber die Begehrlichkeit wächst. Dann können wir doch auch auf dem ..bach - nein zu wild, zu schmal, Boot wahrscheinlich zu lang. Aber vielleicht mal am Meer - nein zu kurz, .. :-( Naja. Fangen wir mal klein an.
    Zumindest zur Lagerung habe ich schon eine brauchbare Idee die hoffentlich funktionieren wird.
    P.S.: Gibt's bei dem Editor kein "Preview"?

  2. TP seit 2006

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    Hallo
    Es ist immer besser ein Boot hochkant zu transportieren, da es die bessere Aerodynamik hat, nicht gerade gegen den Seitenwind, aber gegen den Fahrtwind, der ja über die Front des Autos und über die Windschutzscheibe streicht, und somit auf den flachen Bootsboden trifft, das musste ich bei meinem alten Bus und meinem 2er immer mit 1 bis 2 Liter Spritverbrauch mehr bezahlen.
    Ein hochkant liegendes Boot ist auch stabiler montiert, da die Kante stabiler ist als das Unterschiff oder Deck, somit gibt es keine Dellen im Schiff.
    Gruß Manne

  3. TP seit 2012

    4 Posts

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    Aha? wieder was gelernt. Dann ist die Hochkant (schräg?) Montage tatsächlich die spritsparendere Variante, obwohl der Wind eigentlich auf eine strömungstechnisch nicht optimierte Form trifft?
    Das Boot vom Fahrtwind seitlich(!) anströmen lassen sollte doch eigentlich eher ungünstig sein.
    Dann würde ich also ein ganz normales "Thule Wing Profil" mit Standardlänge nehmen und darauf zwei Paare leicht abmontierbare Ovalhalter, oder 2 Senkrechtstützen?
    Da habe ich wieder was zu grübeln.
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    Es ist immer besser ein Boot hochkant zu transportieren, da es die bessere Aerodynamik hat, nicht gerade gegen den Seitenwind, aber gegen den Fahrtwind, der ja über die Front des Autos und über die Windschutzscheibe streicht, und somit auf den flachen Bootsboden trifft, das musste ich bei meinem alten Bus und meinem 2er immer mit 1 bis 2 Liter Spritverbrauch mehr bezahlen.

  4. TP seit 2008

    63 Posts

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    Hatte einen alten Clio Jg.97. War kein Problem darauf 4 WW-Boote zu transportieren, auch auf der Autobahn. 
    4 Boote hochkant war möglich, ohne Senkrechtstütze. Zur Sicherheit ein Spanset übers ganze. 
    2 Boote transportiere ich in der Regel flach, Unterschiff nach oben. In der Regel liegen sie dann sehr gut auf und denke auch von der Aerodynamik ist es ok (zumidnest sagt das der Spritverbrauch. Wenn die Boote breiter sind als der Träger: Kein Problem, da sie sich gegenseitig abstützen.
    Kurz: ausprobierern und festzurren.
    Gruss P

  5. TP seit 2012

    4 Posts

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    Hmm, da hätten wir jetzt zwei gänzlich gegensätzliche Empfehlungen zum gleichen Problem. Soweit war ich im Grunde vorher auch. Ich liebe Foren. Egal zu welchem Thema, man bekommt garantiert mehr unterschiedliche Erfahrungen geschildert als einem lieb ist ;-)
    Allerdings klappt das bei mir mit "ausprobieren und festzurrren" noch nicht, da ich ja auch den Grundträger erst anschaffen muss. Erst dann kann ich ausprobieren und ich würde mich schön ärgern, wenn der dann nicht passt. Genaugenommen muss ich erst den Träger kaufen und kann dann damit nach Passau fahren die Boote abholen - so alles passt. Ich würde ungern umsonst 1 1/2 Stunden mit einem unpassenden Dachaufbau dorthin und wieder zurück fahren.
    Ich hoffe, ich darf deshalb noch einmal gezielt nachfragen. Du hast auf dem Clio '97 mit einem "Standard" Dachträger von ???cm Breite zwei Kajaks der Breite ???cm auf den (hoffentlich gepolsterten?) Holmen liegend problemlos transportiert und das war vom Spritverbrauch OK und hat auch den Booten nicht geschadet?
    Ich brauch jetzt keine Zahlen, aber im Grunde ist das ja mein Problem. Es gib unterschiedliche Träger und unterschiedliche Boote und ich versuche heraus zu bekommen, was bei mir wohl am meisten Sinn machen würde. Meine Boote werden je 64cm breit sein, der "Standard" Träger nur 110cm, also gute 18cm schmäler als die Boote. Damit kann ich bei liegend-Transport unter Umständen die Verzurrung nicht mehr nach unten machen, sondern müßte sie schräg nach innen spannen, was befestigungstechnisch auch nicht ideal ist. Aber wenn's hält..
    Wahrscheinlich mach ich mir einfach zu viele Gedanken darüber. Sagt jedenfalls meine Frau.
    Danke für die Geduld.
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    Hatte einen alten Clio Jg.97.

    ...

    2 Boote transportiere ich in der Regel flach, Unterschiff nach oben. In der Regel liegen sie dann sehr gut auf und denke auch von der Aerodynamik ist es ok (zumidnest sagt das der Spritverbrauch. Wenn die Boote breiter sind als der Träger: Kein Problem, da sie sich gegenseitig abstützen. Kurz: ausprobierern und festzurren.

  6. TP seit 2010

    317 Posts

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    Boote hochkant oder am Dachträger aufgelegt ist meiner Meinung relativ egal. Wenn du aber relativ schmal bist würde ICH eines aufstellen und das andere liebend transportieren. Hatte einen umklapbaren Tuhle träger. Den kannst du umklappen wenn die Boote nicht drauf sind. Weiterer vorteil bei klieneren autos durch das verkehrte "U" kannst du die Paddel auch am Dach transportieren. 
    hier der link
    www.dachtraeger-profi.de/nocache/THULE+520-1+Kajakhalter,w5009.htm
    lg
    alex

  7. TP seit 2005

    168 Posts

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    Aaaalso,
    bei unserem 2007er Clio haben die
    Trägerfüsse so ne Kunststoffverkleidung. Schräger Gurtverlauf würde
    diese Verkleidungen belasten, das würde ich nicht machen.
    Ansonsten
    geb ich deiner Frau recht: Das passt schon irgendwie. Zwei Boote sind
    auch auf einem solchen Träger kein Thema. Ich würde ein wenig hin- und
    her probieren, eventuell bei Zölzer nach einem dachträger anfragen oder
    von denen eine klappbare Senkrechtstütze verwenden.
    Übrigens polstert niemand den Träger für PE-Boote ab.

  8. TP seit 2008

    63 Posts

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    Mit gegeneinander festzurren (aber fest) auch bei ungepolstertem träger hatte ich bisher keine Probleme. Auch mit 4 Booten mit unkonventioneller Stapelung nicht.

    Bilder

    Event RE: RE: RE: RE: RE: Neu hier und überhaupt und noch ein weni

  9. TP seit 2002

    59 Posts

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    servus
    was den Spritverbrauch betrifft, da sehe ich auch keinen
    Unterschied zwischen hochkant, Luke oben oder Luke unten. Der
    Querschnitt der Boote ändert sich dadurch ja nicht und man müsste das
    Gesamtsystem Auto und Boote betrachten. Da spielen wahrscheinlich
    Dachlänge, Neigung der Windschutzscheibe, Lukendeckel ja/nein eine
    Rolle.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass sich Wildwasserboote und
    Seekajaks aufgrund ihrer unterschiedlichen Länge auch unterschiedlich
    verhalten. Der Einfluss des Seitenwindes steigt sicher mit der Länge der
    Boote.
    Ich verwende das Thule Aluschienenprofil in Kombination mit
    den Kajakhaltern 874. Da sitzt alles bombenfest und es kann keine Dellen
    am Boot geben.
    Ich hab längere Schienen gewählt als für mein Auto
    vorgesehen, damit ich einen Kanadier und ein Seekajak nebeneinander aufs
    Dach bekomme. Den Schlitz auf der Unterseite des Profils musste ich
    dafür verlängern. Erlaubt sind Träger bis zur Breite des Autos (ohne
    Rückspiegel).
    Was auch gerne gemacht wird ist das Abspannen der Boote
    nach vorne/hinten. Das kann grade bei sehr kurzem Längsabstand der
    Träger Sinn machen.
    Zum Polstern von Trägern bei PE-Booten: auch da
    seh ich einen Unterschied zwischen Wildwasser- und Seekajak.
    Wildwasserboote hab ich auch immer nur auf die Träger montiert. Aber
    grade die längeren Prijon Boote sind anfällig für Dellenbildung bei
    hohen Temperaturen, dann lockern sich die Gurten und wenn dann noch
    ordentlich Seitenwind dazukommt ...
    Mir ist das vor Jahren auf der
    Rückfahrt von Elba auf der italienischen Autobahn passiert, war nicht
    lustig. Seither verwende ich nur mehr die Thule-Träger und fahr
    laminierte Boote;-)
    by Horst

  10. TP seit 2009

    106 Posts

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    Hallo, nachdem ich auch zuerst viel rumprobieren konnte, habe ich meine Lösung bei Zölzer gefunden. Zusätzlich noch mittels längerer Alu-Winkel am Heck eine Laderolle für's Seekajak und den Kanadier.
    Hätte 4 Stk. Zölzer Ovalbügel abzugeben, wenig benutzt, Preis nach VB sowie Eckla- Wandhalter, bereits im 2nd Hand Shop
    LG
    Andreas

    Bilder

    Event RE: Neu hier und überhaupt und noch ein wenig planlos

  11. TP seit 2007

    77 Posts

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    Rogo aus Solingen16.10.12 10:24

    Hallo Ihr Lieben,
    geht`s eigentlich noch? Diese Diskussion muss doch schon langsam wehtun! Ob dieses anscheinend fast unlösbare Problem doch noch zu einem Ergebnis führt? Man darf gespannt sein.
    Herzliche Grüße
    Rogo

  12. TP seit 2010

    59 Posts

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    Ich schließ mich voll und ganz Rogo an. Ich könnte auch noch mehr anmerken, aber ich laß es lieber, sonst gehts wieder von vorne los.
    ==========================

    Hallo Ihr Lieben,
    geht`s eigentlich noch? Diese Diskussion muss doch schon langsam wehtun! Ob dieses anscheinend fast unlösbare Problem doch noch zu einem Ergebnis führt? Man darf gespannt sein.
    Herzliche Grüße
    Rogo

  13. TP seit 2012

    47 Posts

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    - Hochkant transportieren (eine gerade Stütze auf jedem Träger hilft enorm). Die Formstabilität nimmt vom grossem zum kleinen Radius hin zu, das PE Boot verformt sich also an den Dachholmen mehr, wenn es mit dem Boden oder Deck aufliegt. Entsprechend verformt sich das Boot weniger, wenn es mit der seitlichen "Kante" - dem Bereich der stärksten Formkrümmung oder des kleinsten Radius - aufliegt. Ausserdem verbraucht mein mein Wagen (Citroen C5 Kombi) so weniger, als mit "normal" oder "über Kopf" aufgeschnallten Rümpfen. Dessen bin ich nach über 10 TKM mit Dachlast inzwischen sehr sicher.
    Schön, wenn ihr anfängertaugliche Boote gefunden habt, in denen ihr euch wohl fühlt. Ihr werdet, so ihr dem Paddeln treu bleibt, aber schnell "mehr" wollen; insbesondere weil ihr durch den kurzen Rumpf keinen Vorteil habt. Mag ein Flusswanderer die Wendigkeit des kurzen Rumpfes stets schätzen, so wird auf einem Binnensee aus "Wendigkeit" schnell "schlechter Geradeauslauf". Vielleicht seid ihr mit den Seayaks des Herstellers besser bedient - oder wählt zumindest den Touryak, der auch für gelegentliche Küstenfahrten taugt.
    Letzthin wird es euch sonst ergehen, wie uns Allen hier: das ertse Boot war schn nach drei Monaten "zu klein"

  14. TP seit 2012

    4 Posts

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    Jo mei.
    Leider gibt's DAS universalboot für Transatlantik Touren mit viel Gepäck, ww7 tauglich, leicht, kurz, wendig, mit super Greadeauslauf und hoher Geschwindigkeit und natürlich billig nicht.
    Sowohl der Tourjak als auch der Seejak kosten einerseits empfindlich mehr, vor allem, weil ich ja zwei Boote brauche. Sie sind länger, was am See hilft, aber an kleinen Flüssen nicht und er Transport wird auch nicht einfacher. Wir sind hier 650km von jeder Küste entfernt, SEE touren heißt bei uns also "am See". Da haben wir eher mehr kleine Flüsse und für die ist am Ende auch der Daylliner zu lang.
    Wir haben eine ganze Reihe billiger Leihkajaks gefahren mit sehr unterschiedlicher Eignung für offenes Wasser. Der Dayliner ist ein riesen Aufstieg. Unzufrieden wird man ja nur, wenn man Vergleiche hat. ;-)
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    Schön, wenn ihr anfängertaugliche Boote gefunden habt, in denen ihr euch wohl fühlt. Ihr werdet, so ihr dem Paddeln treu bleibt, aber schnell "mehr" wollen; insbesondere weil ihr durch den kurzen Rumpf keinen Vorteil habt. Mag ein Flusswanderer die Wendigkeit des kurzen Rumpfes stets schätzen, so wird auf einem Binnensee aus "Wendigkeit" schnell "schlechter Geradeauslauf". Vielleicht seid ihr mit den Seayaks des Herstellers besser bedient - oder wählt zumindest den Touryak, der auch für gelegentliche Küstenfahrten taugt.
    Letzthin wird es euch sonst ergehen, wie uns Allen hier: das ertse Boot war schn nach drei Monaten "zu klein"

  15. TP seit 2012

    47 Posts

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    Unzufrieden wird man ja nur, wenn man Vergleiche hat.

    Yep - oder wenn man in Foren 'rumhängt und sich in irgendwelche "haben will" Geschichten reinsteigert. Viel Spass mit den Daylinern...